Janine SpirigJanine Spirig, geb. 1969, seit 1999 verwitwet, Mutter von drei Kindern, Körpertherapeutin, Logotherapeutin nach V.E. Frankl.
2012 veröffentlichte sie Asche und Blüten – Ein Liebeslied an das Leben (Appenzeller Verlag),
2014 Trauma und ein neuer Atem (Spuren Verlag), 2016 Die Erleuchtung (Selbstverlag), 2018 Baptiste, Hüter der Zwischenräume (Spuren Verlag), 2019 Blüten der Unendlichkeit: Inspirationen – Tag für Tag (Spuren Verlag).

Asche und Blüten

Ein Liebeslied an das Leben

Asche und Blüten1999 erschüttert der «Lehrermord» in St. Gallen die Öffentlichkeit. Während alle nach Erklärungen suchen, tastet sich die Frau des Ermordeten, Janine Spirig, ins Leben zurück. – Ein bewegendes Plädoyer für den achtsamen Umgang miteinander.

Janine Spirig ist glücklich: Sie erwartet ihr drittes Kind. Da wird ihr Mann erschossen – vom Vater jener Schülerin, die er vor dem Suizid bewahrt hat. Die Öffentlichkeit spricht vom «Lehrermord»; Behörden ringen um Fassung, suchen nach Erklärungen, versprechen Hilfe; Politiker stellen die Integrationsfrage neu; Medien jagen nach Sensationen.

Janine Spirig weint still und geht trotzdem weiter, für ihre beiden Mädchen und ihr ungeborenes Baby. Zögernd setzt sie einen Fuss vor den andern, tappt auf Neuland vor im Bewusstsein, dass sie selbst keinen Weg sieht, aber der Weg irgendwie sie.

Janine Spirig hat sich nie in die Öffentlichkeit gedrängt. Nun, nach über zehn Jahren Schweigen, veröffentlicht sie ihr berührendes Buch, das sie seinerzeit für ihre Kinder geschrieben hat. Es ist in leisen, versöhnlichen Tönen gehalten und doch voller Kraft und Hoffnung für alle, die dem Tod ins Angesicht geschaut haben. Es ist ein Liebeslied an das Leben.

2012, 128 Seiten, ISBN 978-3-85882-592-6, Appenzeller Verlag

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Trauma – und ein neuer AtemTrauma – und ein neuer Atem

Zehn Jahre nach dem «Lehrermord von St. Gallen», durch den sie ihren Mann verlor und darauf mit drei Kindern alleine dastand, trat Janine Spirig an die Öffentlichkeit. In ihrem Buch Asche und Blüten zeigte die Ostschweizer Autorin, wie sie ihr Schicksal annahm und ihr Leben neu gestaltete. Janine Spirig arbeitet als Körpertherapeutin in eigener Praxis und begleitet Menschen unter anderem auf dem Weg aus traumatischen Erfahrungen. In Trauma – und ein neuer Atem bringt sie ihre theoretischen und praktischen Erkenntnisse auf den Punkt: «Der Leib hat in seinen Zellen alles gespeichert, sowohl alles Leiden als auch den einzigartigen Weg aus dem Leiden hinaus. Er wartet nur darauf, in seiner Weisheit gehört und verstanden zu werden. Er weiss, was wir mit unserem Verstand nicht wissen. Er weiss um den neuen Atem.»

«Das Leben auch von seiner dunklen Seite her zu erfahren, verändert die eigene Sichtweise radikal, und es initiiert eine neue Schau. Der erschrockene Blick richtet sich auf das Wesentliche und erhascht in der Finsternis das scheue Flackern eines letzten Lichtstrahls, der als Wegweiser durch die Trümmer lenken kann.

Von eben dieser Sichtweise her versuche ich, das Thema Trauma anzugehen, sowohl wenn ich als Betroffene berichte als auch aus dem Blickwinkel der Therapeutin. Ebenfalls versuche ich, keine Seite abzuspalten und stets beiden Seiten, der dunklen wie der hellen, die gleiche Daseinsberechtigung zu gewähren, dies aber, ohne in der einen oder anderen Seite steckenzubleiben, und immer auf das große Ganze ausgerichtet.»

2014, 134 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-905752-39-7, Edition Spuren

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Baptiste, Hüter der Zwischenräume


Baptiste, Hüter der Zwischenräume

… So war es ihm zur therapeutischen Passion geworden, schwanzwedelnd auf alltägliche Begebenheiten des Lebens aufmerksam zu machen. Er richtete seine Hundeaugen einfach auf eines jener verborgenen Wunder, die den kleinen Alltag ausmachten. Baptiste war der Hüter des Zwischenraums. Jenes stillen Moments, der einen zwischen vordergründigen Dringlichkeiten unscheinbar einlud, durchzuatmen, zu sich zu kommen, des Seins zu gedenken und zu staunen …

Juli 2018, 106 Seiten, gebunden, ISBN 978-3-90575-264-9, Edition Spuren

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Blüten der Unendlichkeit: Inspirationen – Tag für Tag
Blüten der Unendlichkeit: Inspirationen – Tag für Tag

Tag für Tag stellen wir uns dem Leben, reagieren auf das, was auf uns zukommt, entscheiden und suchen zu gestalten. Und mit einem Schlag ist alles anders. Das hat Janine Spirig erlebt, als sie vor zwanzig Jahren durch den «Lehrermord von Sankt Gallen» ihren Mann verlor und mit drei Kindern alleine dastand. «Nicht weichen / vor der Dunkelheit // eindringen / sie erleuchten», notiert sie in diesem Buch an einem Tag im Winter. Im Frühling dann: «Gestolpert im Nein / auferstanden im Ja» und tags darauf: «Den Ruf des nicht Hörbaren / zwischen den Worten vernehmen // Stille». Im Herbst, zur Zeit der Ernte, schreibt sie: «In sich hineinleben / in sich hineinatmen / in sich hineinlieben // in sich gehen // sich selbst / in ganzer Fülle / finden».

Blüten der Unendlichkeit ist ein Begleiter durch das Jahr mit einem kurzen Text für jeden Tag, ein immerwährender Kalender, der täglich dazu einlädt, innezuhalten und sich auf das zu besinnen, was im Leben wirklich zählt. «In der Stille / ist das Leben hörbar» (11. Dezember)

Februar 2019, 194 Seiten, gebunden, ISBN 9783905752700, Edition Spuren

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Die ErleuchtungDie Erleuchtung

Eine Kurzgeschichte

Ihre Gedanken an die Vergangenheit schwappten ohne Unterbruch in eine allzu laute festliche Schwankmusik auf dem Schiff über, vermischten sich mit dem Geruch von geschmolzenem Fonduekäse und landeten auf einem weiß gedeckten Tisch, bei einem Ehepaar, das sich kühl anlächelte …

2016, 32 Seiten, Selbstverlag

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